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 Presse 
Donnerstag, den 18. August 2011

Unfall in der Hühnermastanlage in Bülstringen

 „Wir alle können viele Tierleben retten, wenn wir selbst bewusster konsumieren.“

kathrin_rieger @flickr CC BY 2.0

Mit Entsetzen und großem Bedauern reagierte BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf den tragischen Unfall in der Hühnermastanlage in Bülstringen. „Leider sind solch dramatische Unfälle in großen Mastbetrieben in Sachsen-Anhalt keine Ausnahme. Im November 2010 starben in einem Stall in Veltheim bei Osterwiek 2.500 Puten, im Mai diesen Jahres rund 1000 Mastschweine in der Schweinemastanlage der Nova Weickelsdorf GmbH & Co.KG in Meuserlengefeld im Kreis Mansfeld-Südharz, jetzt 117.000 Hühner im Landkreis Börde. Wie viele solch drastischer Unfälle sind notwendig, um endlich eine Abkehr von der menschen- und tierunwürdigen Massentierhaltung hin zu einer tiergerechten Haltung einzuleiten?“ entrüstet sich Borgmann, Mitglied im Landesvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Vielen Verbraucher ist gar nicht klar, welche tierfeindlichen Haltungsformen den Großteil der Tierproduktion in Sachsen-Anhalt ausmachen. Über die Agrarinvestionsförderung werden immer noch Investitionen in eine Intensivtierhaltung mit öffentlichen Geldern gefördert. „Wir fordern, dass hier nur noch Stallbauten öffentliche Mittel erhalten, wenn eine tiergerechte Haltung Berücksichtigung findet“, so Borgmann. Seit 2009 besteht die Möglichkeit einen sogenannten Tierschutz-TÜV einzusetzen, anhand dessen alle bestehenden Anlagen auf etwaige technische Mindestanforderungen überprüft werden können, um solchen Unfällen vorzubeugen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich auch in der Reformdebatte der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU für eine an Fläche gebundene Tierhaltung ein, damit Zuständen, die solche Unfälle hervorrufen können, vorgebeugt wird. „Wir alle können viele Tierleben retten, wenn wir selbst bewusster konsumieren.“ mahnt Borgmann, „wir dürfen die Macht, verstanden auch als Verantwortung, die wir als Verbraucher haben, nicht unterschätzen.

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graham monk
wir mussen einen protest brief an die behoeden schicken .
Massentierhaltungen mussen 24 Stunden ueberwacht werden. Objecktschutz aehnlich gegen Feuer und , und
viel gruesse
Herr Monk