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Montag, den 22. August 2011

Berufsausbildung: Bessere Verzahnung

„Zwischen Schule und Berufsleben darf niemand in ein Loch fallen“

ME-Arbeitgeber @flickr CC BY 2.0

Der Übergang zwischen Schule und Berufsleben muss sauber strukturiert sein: eine klare Position bezieht damit der Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. „Zwischen Schule und Berufsleben darf niemand in ein Loch fallen“, verdeutlicht der Bildungspolitische Sprecher der Landespartei, Roman Binder, die Forderung seiner Partei.

 

Magdeburg.„In keinem Abschnitt des Berufslebens stoßen so viele unterschiedliche Interessen aufeinander wie beim Wechsel von der Schule ins Berufsleben. Saubere Übergänge und abgestimmte Kooperationen sind daher ein Muss für unser Ausbildungssystem“, so die Vorsitzende der Landtagsfraktion BÜNDNIS90/ DIE GRÜNEN Dr. Claudia Dalbert. Ihre Partei wolle mit einem Maßnahmenbündel Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven geben und die duale Ausbildung den aktuellen Herausforderungen anpassen. Zwei Kernaspekte beinhalte das Paket: Orientierung und Koordinierung.

 

„Es ist eine zentrale Aufgabe, Jugendliche zu einer Ausbildungswahl zu befähigen, die sowohl ihren Interessen als auch ihren Kompetenzen entspricht“, betont Binder. Handlungsbedarf gebe es vor allem in den allgemeinbildenden Schulen. Diese müssten künftig den Schülerinnen und Schülern eine reale und praxisorientierte Berufsorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen, auch den Gymnasien, ermöglichen. „Wir setzen uns für einen Diskurs der allgemeinbildenden Schulen mit den berufsbildenden Schulen und Ausbildungsbetrieben ein. So arbeiten alle gemeinsam daran, dass die Berufsorientierung funktioniert“, hofft Binder. Außerdem sollen die Eltern in den Diskurs integriert werden, denn sie erfüllen durch ihre Berufsvita eine Vorbildfunktion.

 

Koordinierung lautet der zweite Schlüsselaspekt: Viele Jugendliche finden nach der Schule keinen Ausbildungsplatz, Bildungsträgern fangen sie auf. „Diese Ausbildung kann sogar umfassender sein als eine vergleichbare im regulären Dualen System von Schule und Betrieb. Jedoch ist es durch die mangelnde Akzeptanz dieser meist zweijährigen Ausbildungsgänge schwer, anschließend einen regulären Arbeitsplatz zu bekommen“, weiß Binder. Die Folge sei häufig eine Schleife von Weiterbildungen, Aushilfsjobs, Ein-Euro-Jobs und Schulungen. Binder: „Diese jungen Menschen sind dadurch nur noch sehr schwer zu vermitteln. Wir wollen diese Warteschleifenpolitik ablösen, indem wir junge Menschen systematisch und zielorientiert fördern. Hierzu müssen laufende Programme überprüft und die Schnittstelle zwischen Kultus- und Wirtschaftsministerium optimiert werden.“

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Thanthalas
Hmmm, Fachkräftemangel und dann liest man das:

Die Folge sei häufig eine Schleife von Weiterbildungen, Aushilfsjobs, Ein-Euro-Jobs und Schulungen.

Na dann sollten die Grünen ja der Mähr vom Fachkräftemangel widersprechen und die Forderungen des DIW nach 500000 Zuwanderern pro jahr widersprechen. Alles andere wäre nur reines blabla.