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Montag, den 16. Mai 2011

Gleichstellung: Licht und Schatten bei der Landesregierung

„Die angekündigte 40-prozentige Frauenquote im gehobenen Dienst der Landesverwaltung und die Forderung von Gleichstellungsministerin Kolb für eine Quote von 30 Prozent in der Wirtschaft sind Schritte in die richtige Richtung.

„Die angekündigte 40-prozentige Frauenquote im gehobenen Dienst der Landesverwaltung und die Forderung von Gleichstellungsministerin Kolb für eine Quote von 30 Prozent in der Wirtschaft sind Schritte in die richtige Richtung,“ kommentiert die Landtagsabgeordnete und neue Landesvorsitzende der Bündnisgrünen, Cornelia Lüddemann, die Ankündigungen der Landesregierung.

Das sei auch aus bündnisgrüner Sicht begrüßenswert. 

"Aber die tatsächliche Arbeit ist nach wie vor von Planlosigkeit gekennzeichnet. Der Ministerpräsident richtet einen Beirat für Frauenfragen ein und handelt nach dem Motto: „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich einen Arbeitskreis,“ so Lüddemann. Obendrein lässt der von Machismus geprägte Ton in der CDU-Fraktion nicht gerade die Hoffnung auf eine geschlechtergerechte Zukunft des Landes sprießen. Insofern „ist es also noch völlig offen, ob den Ankündigungen am Ende auch wirklich Taten folgen werden“, so Lüddemann.

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Jens
Quoten sorgen immer für Ungerechtigkeit. Wann wird dieser Wahnsinn endlich gestoppt?

Es darf nur einen Grund für eine Einbstellung geben und das ist die Qualifikation.

Bei den Stellenausschreibungen für Doktoranden steht häufig, dass Frauen bevorzugt eingestellt werden bei gleicher Eignung. Dies ist ungerecht. Wenn dann bitte im gleichen Verhältnis einstellen. Weil damals was schief gelaufen ist darf man doch heute keine Männer darunter leiden lassen. Das sind ja Methoden von Vorgestern.
 
Oliver
Warum müssen solch Dinge geregelt werden? Wenn eine Frau besser Qualifiziert ist, soll die die Stelle bekommen und nicht weil eine Quote zu erfüllen ist.