Pate werden

Umwelt & Naturschutz

Inhaltlich orientieren sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung, wie es 1992 von den Vereinten Nationen auf dem Umweltgipfel von Rio definiert wurde. Das bedeutet, dass die politischen Entscheidungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wirtschaftliche, soziale und ökologische Belange in Einklang bringen. Ziel ist, unsere Politik so auszurichten, dass auch die nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt vorfinden.

Aus Sicht von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kann die Landespolitik nur auf der Grundlage einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie für Sachsen-Anhalt gestaltet werden. In dieser Nachhaltigkeitsstrategie müssen Leitbilder und überprüfbare Ziele benannt werden.

Hier einige Schwerpunkte unserer umweltpolitischen Zielstellungen:

Wir setzen uns für den Schutz von Klima und Umwelt durch den Ausbau des Bereiches der erneuerbaren Energien ein  (siehe Rubrik Energiepolitik).

Wir stehen für eine umweltverträgliche Verkehrspolitik, die allen Menschen Mobilität sichert. (siehe Rubrik Verkehr)

Wir wollen die Entwicklung unserer Städte und Regionen ökologisch und nachhaltig gestalten. Das bedeutet vor allem, den Flächenverbrauch zu reduzieren.

Der Verlust der biologischen Vielfalt, d.h. das fortschreitende Aussterben der Tier- und Pflanzenarten stellt eines der größten Umweltprobleme für uns Menschen dar. Um dieser dramatischen Entwicklung entgegen zu wirken, muss es das Ziel der Naturschutzpolitik Sachsen-Anhalts sein, für alle in Sachsen-Anhalt natürlich vorkommenden Arten ausreichend große Lebensräume zu sichern. Die Landschaften Sachsen-Anhalts bieten jedoch auch aus ökonomischer Sicht große Potenziale. Sie sind einerseits ein weicher Standortfaktor, der Investitionsentscheidungen positiv beeinflussen kann und andererseits bildet intakte Natur die Grundlage für Wertschöpfung im Tourismus. Diese Chancen wurden von der Landesregierung nicht erkannt.

Um die Böden gegen Versiegelung, Zerstörung und Vergiftung zu schützen, wollen wir im Sinne einer nachhaltigen Regionalentwicklung die bestehenden Förderinstrumente so umgestalten, dass der Innenentwicklung gegenüber dem Verbrauch bisher unversiegelter Flächen der Vorrang eingeräumt wird.