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Mittwoch, den 26. Januar 2011

Jugendverbände: Nachhaltige Förderung sieht anders aus

Die Landesregierung hat erhebliche Finanzierungsprobleme bei den Jugendverbänden im Land verursacht.

Die durch das Land Sachsen-Anhalt verursachten Finanzierungsprobleme der sachsen-anhaltischen Jugendverbände kritisieren BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN heftig.

"Durch die Arbeit der Jugendverbände lernen junge Menschen, sich auszuprobieren. Sie haben die Gelegenheit, sich in niedrigschwelligen Bildungsmaßnahmen auf hohem Niveau fachlich und vor allem auch menschlich zu entwickeln. Um qualitativ gute Arbeit zu machen, braucht es auf Seiten der Verbände Zeit zur sorgfältigen Vorbereitung und die Gewissheit, dass Maßnahmen finanziert werden. Durch die sich alljährlich wiederholende Finanzierungslücke zum Jahresanfang kann eine sorgfältige Vorbereitung nicht mehr gewährleistet werden", kritisiert Conny Lüddemann vom bündnisgrünen Landesverband. "Dass Veranstaltungen sogar gänzlich ausfallen, ist nicht akzeptabel."

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben bereits seit Vorliegen der Sparvorschläge von Finanzminister Bullerjahn (SPD) im Sommer 2009 auf die prekäre Lage der sachsen-anhaltischen Träger aufmerksam gemacht. Gemeinsam mit den Betroffenen konnte erreicht werden, dass die angedrohten Kürzungen im Doppelhaushalt 2010/2011 zurückgenommen wurden. "Dass die eingestellten Mittel nun nicht ausgezahlt werden, ist eine Kürzung der Landesverwaltung durch die Hintertür", so Lüddemann.

"Jugendverbände sind ein wichtiger Partner des Landes und müssen auch so behandelt werden", unterstützt Landesvorsitzende Claudia Dalbert. Sie forderte Finanzminister Jens Bullerjahn und Sozialminister Norbert Bischoff (beide SPD) auf, die vorgesehenen Gelder unverzüglich und ohne Abstriche freizugeben.

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