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Mittwoch, den 29. Februar 2012

Carel Mohn zu Gast in Lützen

Am 28.2. 2012 besuchten Carel Mohn (ECF), Mona Bricke (Klimallianz) und Oliver Wendenkampf (BUND) und Sebastian Lüdecke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) die Gemeinden, die von einem neuen Tagebau Lützen betroffen wären.

Braunkohletagebau

Die Bürgerinitiative"Zukunft statt Braunkohle - Region Lützen" hatte am 28.2.2012 mit Carel Mohn einen prominenten Vertreter der European Climate Foundation nach Lützen eingeladen. Die Region Lützen ist laut Landesentwicklungsplan Sachsen-Anhalt als Vorranggebiet für den Braunkohlenabbau ausgewiesen. Die Mitteldeutsche Braunkohle AG (MIBRAG) plant hier ein neues Kohlekraftwerk Profen mit einem zugehörigen Tagebau in Lützen. Baubeginn wäre voraussichtlich im Jahr 2015.

Neben Carel Mohn (ECF) waren Mona Bricke (Klimallianz), Oliver Wendenkampf (BUND), der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sebastian Lüdecke sowie Vertreter der betroffenen Gemeinden vor Ort. Bereist wurden die von einem neuen Tagebau Lützen betroffenen Ortschaften, die inzischen leergezogene ehemalige Ortschaft Großgrimma sowie der Tagebau Profen.

Sebastian Lüdecke sprach sich offen gegen einen weiteren Tagebau und ein weiteres Kohlekraftwerk aus: "Ein neuer Tagebau samt Kraftwerk würde die Umsiedlung von etwa 1000 Menschen bedeuten. Ein neues Kraftwerk ist zudem nicht notwendig, um die Stromversorgung abzusichern. Ein neuer Tagebau und ein neues KKW würden stattdessen für steigende Kohlenstoffdioxid-Emissionen sorgen und eine klimaschädliche Technologie für die nächsten Jahrzehnte weiter zementieren.

Wir Bündnisgrünen werden den Vertretern der Gemeinde Lützen demnächst ein alternatives Energiekonzept vorstellen. Mithilfe des Programms kann berechnet werden, wie eine Vollversorgung der Region mit Strom, Wärme und Verkehr bis zum Jahr 2040 gelingen kann."