"Die Erneuerbaren Energien sind eine Investition in eine gegenüber den Folgen des Klimawandels anpassungsfähige Zukunft für alle. Das technische Know-How ist vorhanden, nun gilt es allen den Zugang zu zuverlässigen, erschwinglichen, wirtschaftlich tragfähigen, sozial- und umweltverträglichen Energieversorgungsleistungen und -ressourcen zu ermöglichen. Für Deutschland bedeutet das, die Entwicklung und Nutzung von erneuerbaren Energietechnologien hierzulande und in der Entwicklungszusammenarbeit zu fördern. Schwarz-gelb beweist auf Bundesebene mit dem angestrebten Quotensystem, dass sie die Energiewende nicht will. Auf Landesebene sehen wir ebenfalls keine Ideen und Initiativen, wie Erneuerbare weiter gestärkt werden können. Im Gegenteil: statt auf Erneuerbare setzt die Landesregierung erneut auf den Klimakiller Braunkohle," kritisiert Lüddemann.
"Das "Internationale Jahr der nachhaltigen Energie für alle" wurde am 20. Dezember 2010 von der 65. VN-Generalversammlung beschlossen. Ziel ist es, im Jahr 2012 den Zugang zu nachhaltiger Energie für alle Menschen zu erleichtern. Für Entwicklungsländer ist der Zugang zu Erneuerbaren Energien die Voraussetzung für die Erreichung der Entwicklungs- und Klimaziele. In den Entwicklungsländern sind über drei Milliarden Menschen zum Kochen und Heizen auf traditionelle Biomasse angewiesen. Eineinhalb Milliarden Menschen haben keinen Strom und selbst dort, wo es eine Energieversorgung gibt, können Millionen armer Menschen sie nicht bezahlen. Mit Hilfe Erneuerbarer Energien kann Armut gemindert und die Lebensbedingungen und der Lebensstandard der Mehrheit der Weltbevölkerung verbessert werden," sagt die Landesvorsitzende der Bündnisgrünen Cornelia Lüddemann.